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Mittwoch, 15 August 2012 04:24

Russische Vizeaußenministerin: Syrien-Konflikt ist Gegenstand eines schmutzigen Propagandakriegs

Russische Vizeaußenministerin: Syrien-Konflikt ist Gegenstand eines schmutzigen Propagandakriegs
Moskau(RIA Novosti/IRIB)- Die Situation in Syrien wird zum Objekt eines Propaganda-Krieges, deren Teilnehmer sich vor schmutzigen Methoden nicht zurückschrecken.

Darauf wies die Vize-Vertreterin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, im Zusammenhang mit der jüngsten Publikation eines angeblichen Interviews des Nahost-Sondergesandten des russischen Präsidenten, Michail Bogdanow, hin. Das "Interview" war zuvor am Dienstag auf der Internetseite der saudi-arabischen Zeitung "Al-Wattan daily" veröffentlicht worden.
Sacharowa betonte, dass Bogdanow nie ein solches Interview gewährt hatte. "In diesem Zusammenhang muss man leider feststellen, dass die Situation in Syrien zum Objekt eines Propaganda-Krieges wird… Es ist auch ein offenes Geheimnis, dass einige Massenmedien, die von Anfang an den Weg der tendenziösen Berichterstattung über die Entwicklung in Syrien gehen, nicht vor dem Entstellen des prinzipiellen Herangehens Russlands halt machen und mitunter zu ausufernder Desinformation greifen", betonte die Expertin in ihrem Kommentar.
"Beliebige freie Interpretationen unseres Herangehens können entweder als elementare fehlende Kenntnis oder als eine vorsätzliche Provokation betrachtet werden", hieß es.
Die "Al-Wattan daily" hatte unter Berufung auf Bogdanow berichtet, dass Syriens Präsident Baschar al-Assad zu einem Rücktritt bereit wäre. Die Online-Ausgabe der Zeitung führte keine direkten Zitate Bogdanows zum Schicksal des syrischen Präsidenten an, sondern gab "Bogdanows Worte" in indirekter Rede wieder. Mehrere andere Medien druckten das "Interview" ab.

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