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Freitag, 06 Juli 2012 06:52

Frankreich und Türkei um Beilegung diplomatischer Krise bemüht

Frankreich und Türkei um Beilegung diplomatischer Krise bemüht
Der französische Außenminister Laurent Fabius und sein türkischer Amtskollege Davutoglu wollen die Spannungen, die zwischen beiden Ländern nach der Verabschiedung des Strafgesetzes bezüglich Verneinung des Armenier-Genozids entstanden sind, beilegen.

In diesem Zusammenhang hat Davutoglu die Hoffnung geäußert, dass mehr französische Unternehmen in der Türkei investieren werden. Er sagte, die Türkei hoffe auf eine Zunahme der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen beiden Ländern.  Ankara habe zuvor anti-französische Maßnahmen ergriffen, die auf vergangene Probleme zurückgingen, die nun beseitigt wären.

Fabius erklärte seinerseits:  „Die Probleme, die bislang  die Türkei und Frankreich miteinander konfrontiert haben,  sind für uns erledigt. Wir suchen nach einer Lösung, um die Zeit, die vor uns liegt, in ein neues Kapitel für Frankreich und die Türkei umzuwandeln.“

Im Januar hatte die Armenische Gemeinde in Frankreich die Verabschiedung eines Gesetzes über die Bestrafung der Verneinung des Armenier-Genozids und Eintragung dieses Genozids von 1915 in die offizielle Genozidliste gefeiert. Unterdessen war die Türkei sehr verärgert über diese Maßnahmen. Die Billigung dieses Gesetzes in Frankreich rief scharfen Protest unter der türkischen Bevölkerung hervor. Schließlich hat der französische Verfassungsrat dieser Gesetz aufgehoben.    

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