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Freitag, 06 April 2012 07:39

Tschechiens Präsident Klaus: Der Euro ist ein Fehler

Der tschechische Präsident Vaclav Klaus Der tschechische Präsident Vaclav Klaus
Paris.

06.04.2012(RIA Novosti/IRIB)- Als einen Fehler hat der tschechische Präsident Vaclav Klaus die Einführung der europäischen Einheitswährung bewertet.
Die Weigerung von Prag, dem EU-Pakt zur Haushaltsdisziplin beizutreten, bewertete er in einem Interview für den französischen TV-Sender France 24 als „vernünftig“.
„Für uns ist es nicht akzeptabel, die Verantwortung für den Haushalt des Landes an die Technokraten und Bürokraten in Brüssel zu übertragen“, sagte er.
„Die europäische Währung ist eine Katastrophe. Dies war ein fehlerhaftes Projekt“, fügte Klaus hinzu.
Wie er sagte, sei Tschechien nicht der EU beigetreten, um Subventionen aus EU-Fonds zu bekommen, sondern um nach dem Fall des Kommunismus „ein normales europäisches Land zu werden“.
Nach der „samtenen Revolution“ in der Tschechoslowakei 1989 hatte Klaus den Posten des Finanzministers und danach den des Vizeregierungschefs bekleidet. Er gilt als „Vater“ der erfolgreichen Wirtschaftsreformen in der Tschechoslowakei und später in Tschechien während der Transformation der Tschechoslowakei in zwei souveräne Staaten.

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