New York (Bloomberg,IRIB) - Zwei von regierungsnahen US-Institutionen erstellte Studien kommen zu dem Ergebnis, dass die IR Iran sich an die verschärften Sanktionen durch Reduzierung seiner Abhängigkeit von raffiniertem Öl angepaßt hat.
In einem für das Homeland Security and Governmental Affairs Committee des US-Senats vom amerikanischen Ministerium für Innere Sicherheit verfaßten Bericht heißt es dazu: "Iran ist es gelungen, durch Verringerung der Benzin-Subventionen sowie durch den Bau neuer und den Ausbau bereits existierender Raffinerien seine Abhängigkeit vom Import raffinierten Erdöls zu reduzieren." So seien die Benzin-Importe von 130.000 Barrel täglich im Jahre 2009 bis 2011 auf 50.000 Barrel täglich gesenkt worden.
Ein US-Gesetz vom 1.7.2010 droht ausländischen Firmen Sanktionen an, die sich im iranischen Energiesektor engagieren, Im- und Export von raffiniertem Erdöl eingeschlossen. Dieses Gesetz ist bisher gegen dreizehn Firmen angewendet worden, informiert ein anderer Bericht.
Für den Iran ist Erdöl die nationale Haupteinnahmequelle. Nach Informationen des US-Energieministeriums betrugen diese Einnahmen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2011 ca. 56 Milliarden Dollar.
Nach OPEC-Statistiken förderte der Iran im vergangenen Monat etwa 3.545 Millionen Barrel Erdöl täglich. Im Jahr 2010 exportierte das Land 2.58 Millionen Barrel täglich.
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