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Donnerstag, 01 Dezember 2011 05:26

US-Präsidentschaftskandidat: Iran-Sanktionen führen zum Krieg

US-Präsidentschaftskandidat: Iran-Sanktionen führen zum Krieg
Houston/Washington (AP/IRIB) - Der republikanische Präsidentschaftskandidat Ron Paul hat in einem Artikel unter dem Titel "Unvernünftige Sanktionen" die US-Außenpolitik scharf kritisiert und bezüglich unerwünschter Folgen durch weitere Iran-Sanktionen gewarnt.
Ron Paul erläuterte, dass Sanktionen laut internationalem Recht bereits eine Kriegshandlung, und oftmals der erste Schritt in einen wahren Krieg sind, der mit Bombardierungen beginnt.
Weiter sagte dieser amerikanische Präsidentschafts-Bewerber, dass die Sanktionen die ersten Schritte des US-Krieges gegen den Irak und Libyen waren und die stärkeren Sanktionen gegen Syrien und Iran, die USA nun in die gleiche zerstörerische Richtung führen.
"Die Sanktionen gegen Iran sind endgültige Schritte in Richtung eines amerikanischen Angriffes", so Ron Paul.
Weiter sagte dieser texanische Kongressabgeordnete:
"Gemäß dem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), welcher erst diesen Monat veröffentlicht wurde, gibt es keine Beweise, dass der Iran angereichertes Uran aus der friedlichen und rechtmäßigen Erzeugung von Strom zum Aufbau einer Atomwaffe nutzt."
Und: "Nach Angaben des NPT-Vertrages hat der Iran jedes Recht, Kernenergie für friedliche Zwecke zu entwickeln."
Außerdem forderte Ron Paul die US-Regierung auf in der Beziehung zu Iran anstelle von Drohung und Feindseligkeit, von Diplomatie Gebrauch zu machen,
und warnte, dass härtere Sanktionen gegen Iran sich direkt auf die amerikanische Wirtschaft auswirken.

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