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Freitag, 28 Oktober 2011 12:22

Der Initiator der Occupy-Bewegung fordert für den Westen einen »weichen Regimewechsel«

Der Initiator der Occupy-Bewegung fordert für den Westen einen »weichen Regimewechsel«
Berlin.28.10.2011(Neues Deutschland/IRIB)- Der Initiator der "Occupy-Bewegung" Kalle Lasn hat einen "weichen Regimewechsel" in den USA und vielen Ländern der Welt gefordert.
In einem Interview mit der deutschen Zeitung "Neues Deutschland"(aktuelle Ausgabe) sagte Kalle Lasn, die von ihm vertretene These über einen weichen Regimewechsel habe viele Elemente des culture jamming: Es gehe dabei um eine Serie von Techniken, eine Art und Weise, den Mächtigen zu antworten und sich Gehör zu verschaffen.
In den USA haben wir keinen Diktator, so Kalle Lasn, der Oppositionelle foltert. Trotzdem gibt es in Amerika ein Regime. Wir haben eine Plutokratie, einen Staat, der von den Konzernen regiert wird. Er sagte dazu weiter: Was Occupy Wall Street will, ist ein fundamentaler Wandel in der Art und Weise, wie dieses Land funktioniert. Das gleiche gilt für die Weltwirtschaft, die von den 1,3 Billionen Dollar an täglichen Finanztransaktionen regiert wird. Das will Occupy Wall Street ändern.
Der Initiator der Occupy-Bewegung rief über das von ihm herausgegebene Magazin Adbusters dazu auf, die Wall Street zu besetzen. Am 17. September folgten Aktivisten aus der ganzen Welt diesem Ruf. Seither hat sich die Occupy Wall Street Bewegung zu einem globalen Phänomen ausgeweitet.

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