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Donnerstag, 20 Oktober 2011 05:26

Muqtada Sadr: Für Verbleib von US-Ausbildern sind neues Abkommen und Entschädigungszahlungen notwendig

Muqtada Sadr: Für Verbleib von US-Ausbildern sind neues Abkommen und Entschädigungszahlungen notwendig
Bagdad (ISNA) - Der Führer der irakischen Sadr-Bewegung hat den Verbleib amerikanischer Ausbilder im Irak von der Unterzeichnung eines neuen Abkommens und der Zahlung von Entschädigungen durch die USA für die irakische Bevölkerung, abhängig gemacht.
Wie es in einem ISNA-Bericht unter Berufung auf Buratha-News heißt, hat Muqtada Sadr gesagt: „Wir sind nach wie vor gegen einen Verbleib der US-Militärs im Irak nach Ablauf diesen Jahres (2011), es sei denn, es wird ein neues Abkommen zwischen den Verantwortlichen beider Länder, insbesondere über den Verbleib der militärischen US-Ausbilder unterzeichnet.“
Weiter sagte er: „Die USA müssen vor der Unterzeichnung dieses Abkommens aufgrund der im Irak während ihrer Besatzung verursachten Schäden, dem irakischen Volk Entschädigungen zahlen.“
Der Führer der Sadr-Bewegung betonte weiterhin: „Die Ausbildung der irakischen Kräfte durch die amerikanischen Ausbilder muss indirekt erfolgen und die USA müssen aufgrund der Zerstörung der irakischen Infrastruktur Reparationen zahlen.“
Am 14. Oktober haben die Führer der irakischen Parteien dem Verbleib amerikanischer Militärausbilder ohne Immunität im Irak zugestimmt, aber die Sadr-Bewegung hatte bekannt gegeben, dass sie mit dem Verbleib amerikanischer Kräfte oder Ausbilder im Irak nicht einverstanden ist.
Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki hatte erklärt, dass nach Ablauf dieses Jahres kein amerikanischer Soldat mehr im Irak bleibe und dass die Anwesenheit amerikanischer Ausbilder im Irak selbstverständlich sei.

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