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Dienstag, 18 Oktober 2011 06:30

Ahmadinedschad im Gespräch mit Al Jazeera

Ahmadinedschad im Gespräch mit Al Jazeera
Teheran (Irib) – Der iranische Staatspräsident sagte: „Die Hervorrufung von Meinungsverschiedenheiten in den Beziehungen zwischen Iran und Saudi Arabien soll dazu dienen, die internen Schwierigkeiten in den USA zu überdecken und dies ist das wichtigste Ziel, welches sich hinter der jüngsten, von den USA erhobenen Behauptung und den Vorwürfen gegen Iran verbirgt.

Mahmud Ahmadinedschad sagte am gestrigen Montagabend in einem Interview mit dem englischsprachigen Auslandsdienst des Senders Al Jazeera bezüglich der jüngsten haltlosen Vorwürfe des US-Regimes über den angeblichen Terroranschlag Irans auf den saudischen Botschafter in den USA, dass dieser Komplott als erstes die Absicht bezwecke von den internen Problemen in den USA abzulenken. Er sagte weiter: „Die Wirtschaftsprobleme der USA sind so ernsthaft, dass sie durch Verleugnungen des Irans nicht beseitigt werden können. Dies wird ihnen nichts helfen.“
Ahmadinedschad betonte: „Wenn den Ursprüngen der Terrorgruppen auf der Welt nachgegangen wird, stellt sich heraus, dass ihre Spur zu der US-Regierung zurückgeführt.“
Der Staatspräsident der Islamischen Republik Iran hat darüber, dass die USA den Vorwurf vor den UN-Sicherheitsrat bringt, gesagt: „Der UN-Sicherheitsrat wird von der USA beherrscht und wenn die US-Regierung den Sicherheitsrat gegen Iran unter Druck setzt, wird nichts mehr von dem Image dieses UN-Organs übrig bleiben.“
Ahmadinedschad beantwortete die Frage, ob Iran hinsichtlich der von den USA aufgestellten Behauptungen Untersuchungen durchführen wird, indem er sagte: „Es gibt keinen Anlass für Untersuchungen, denn die US-Regierung tischt tagtäglich mit Vorwürfen gegen die iranische Nation auf und es ist für die Spionagesysteme der USA kein Problem, gefälschtes Beweismaterial aufzustellen.“
Der Staatspräsident der Islamischen Republik Iran sagte, das iranisch-amerikanische Verhältnis sei wegen der Art und Weise, wie die US-Spitze auf die iranische Nation blickt, gestört ist, und sagte: „Sie müssen die Völker der Nation anerkennen und ihnen Respekt entgegen bringen. Sie dürfen keine Vorherrschaft über die Völker anstreben, sondern müssen um die Herstellung von Beziehungen unter gerechten Bedingungen und mit Respekt bemüht sein.“
Ahmadinedschad meinte über die Äußerungen des saudiarabischen Außenministers hinsichtlich der jüngsten Vorwürfe der USA gegen die iranische Nation an die Adresse der Verantwortungsträger in Riad: „Die US-Regierung liebt weder Saudi Arabien noch den Iran, und es ist zum Vorteil von Washington, Differenzen zwischen der Islamischen Republik Iran und Saudi Arabien hervorzurufen, denn sie haben vor, die Region zu beherrschen und sehen das Mittel dazu in Streitigkeiten zwischen beiden Ländern.“

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