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Sonntag, 16 Oktober 2011 04:19

Proteste gegen Macht der Banken in den USA reißen nicht ab

Proteste gegen Macht der Banken in den USA reißen nicht ab
New York/Frankfurt/Mailand. 16.10.2011(IRIB)- Am Samstag hat es weltweite Proteste und Kundgebungen gegen die Macht der Banken und gegen die Ungleichheit in den westlichen Ländern gegeben.
In New York sind in diesem Zusammenhang zahlreiche Menschen festgenommen worden. Vor einer Bankfiliale im Süden Manhattens nahm die Polizei 24 Menschen fest. Den meisten von ihnen wurde unbefugtes Betreten vorgeworfen. Im Laufe des Tages zogen mehr als 5.000 Menschen weiter nördlich zum Times Square. Korrespondentenberichten zufolge wurden bis zu 40 Personen wegen Blockierens des Gehwegs festgenommen. Auch in Washington, Boston, Chicago, Los Angeles und anderen Städten gingen wieder tausende Demonstranten auf die Straße.
Mit Kundgebungen in Frankfurt, Berlin und Hamburg schlossen sich die Demonstranten den weltweiten Protesten gegen den Einfluss von Banken und Aktienmärkten an. Die globalisierungskritische Organisation Attac sprach von mehr als 40.000 Teilnehmern. Demonstrationen gab es auch in London. Mit dem Slogan "Wir sind 99 Prozent!" wenden sie sich gegen eine Gier der Finanzmärkte, die Millionen Menschen in die Armut treibe. In London versammelten sich die Demonstranten in der City, dem Finanzdistrikt der Hauptstadt.
Die Teilnehmer forderten neben einer Zügelung der Banken auch höhere Steuern für Reiche und Sozialreformen.
Dabei kam es in Rom zu Ausschreitungen mit 70 Verletzten.

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