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Freitag, 07 Oktober 2011 15:35

Palästinenser wollen in unesco / USA drohen mit finanziellen Folgen

Palästinenser wollen in unesco / USA drohen mit finanziellen Folgen
Paris.07.10.2011(DerStandard.at)- Der Kampf für einen Palästinenserstaat verlagert sich vorübergehend nach Paris, wo die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) ihren Sitz hat.

Eine Gruppe arabischer Länder hat dort in aller Stille eine Art Flankenangriff eingeleitet. Auf ihre lange geheim gehaltene Initiative hin genehmigte der 58-köpfige Unesco-Exekutivrat kürzlich mit 40 Stimmen eine Empfehlung, Palästina die Vollmitgliedschaft zu verleihen. 14 Staaten enthielten sich, Gegenstimmen gab es von den USA, Deutschland, Lettland und Rumänien. Österreich ist zurzeit in diesem Gremium nicht vertreten. Die endgültige Entscheidung wird die Generalversammlung der Organisation bei der Jahrestagung vom 25. Oktober bis 10. November fällen. Die USA haben keine Möglichkeit, die Unesco-Mitgliedschaft durch Veto zu verhindern, sie drohen deshalb mit finenziellen Folgen.

Die Chefin des Ausschusses für außenpolitische Kredite im US-Kongress, Kay Granger, erklärte rundweg, sie werde alles daran setzen, "die Finanzierung der Organisation zu stoppen". Soll heißen: den US-Beitrag für das Unesco-Budget zu streichen.

 

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