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Sonntag, 02 Oktober 2011 12:16

Jemens Luftwaffe bombardiert eigene Soldaten: Mindestens 30 Tote

Jemens Luftwaffe bombardiert eigene Soldaten: Mindestens 30 Tote
Sanna.02.10.2011(RIA Novosti/IRIB)- Im Jemen hat die Luftwaffe nach eigenen Angaben irrtümlich die Stellungen der Regierungstruppen angegriffen und mindestens 30 Soldaten getötet.

Der tragische Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag in der schwer umkämpften Provinz Abyan, wie ein Sprecher der syrischen Armee zur Agentur AP sagte. Bombardiert worden seien Soldaten der 119. Infanteriebrigade, die sich im Gebäude einer ehemaligen Schule befanden.
Die Kämpfe in Abyan dauern seit Mai an, nachdem hunderte bewaffnete Extremisten die Provinzhauptstadt Zindschibar überfallen und die Regierungstruppen verdrängt haben.
Der Krieg gegen die Terroristen wird durch die innenpolitische Krise erschwert: Seit Februar dauern gewaltsame Proteste gegen Präsident Ali Abdallah Saleh an, der seit 1978 an der Macht ist. Die Sicherheitskräfte setzen Waffen gegen die Demonstranten ein. Westlichen Medien zufolge wurden bei den Zusammenstößen hunderte Menschen getötet.
Präsident Saleh war am 3. Juni durch Splitter verletzt worden, als bewaffnete Regimegegner eine Moschee unweit von seiner Residenz in Sanaa beschossen hatten. Er wurde in eine Klinik in Saudi-Arabien gebracht und mindestens acht Mal operiert.

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