"Die Regierung beschützt ihre Bürger nicht", schimpfen Aktivisten. Der Regierungschef beschwichtigt und plant offenbar, Reaktoren wieder anzuschalten.
Rund sechs Monate nach Beginn der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima haben am Montag etwa 60.000 Menschen in der Hauptstadt Tokio gegen Atomenergie protestiert. Bei einer der bisher größten Anti-Atom-Demonstrationen des Landes forderten die Teilnehmer den Stopp der Atomenergiepolitik der japanischen Regierung.
"Wir müssen alle Atomkraftwerke stoppen, um unser Überleben zu sichern. Diese Forderung ist ein Ärgernis für diejenigen, die ihre Profite sichern wollen. Aber wir sind anders", sagte Taro Yamamoto, einer der Redner. Anlass der Protestaktion war der Reaktorunfall in Fukushima als Folge des Erdbebens und Jahrhunderttsunamis vom 11. März.
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