Sonntag, 28 August 2011 18:46

Libyen: Hundefutter als humanitäre Hilfe

Tripolis.28.08.2011(RIA Novosti)-Ein Schiff mit Hilfsgütern aus Malta ist in der unter Lebensmittelmangel leidenden libyschen Hauptstadt eingetroffen.

Das Schiff hat einige Tonnen Futter für Hunde und Katzen an Bord.Vertreter der Aufständischen, die am Samstagabend die Abladearbeiten im Hafen Tripolis kontrolliert haben, konnten nicht sagen, für wen die Fracht bestimmt ist, teilt ein RIA-Novosti-Korrespondent aus Tripolis mit. Auf jeden Fall sind auf den Straßen der Stadt kaum streunende Hunde und Katzen zu sehen.

Die Einwohner der libyschen Hauptstadt haben in diesen Tagen große Schwierigkeiten mit Lebensmittelversorgung. Fast alle Geschäfte und Märkte sind geschlossen. In den wenigen kleinen Läden, die immer noch geöffnet sind, kann man nur Getränke und Süßigkeiten kaufen. Die Einwohner von Tripolis müssen lange Fahrten in andere Orte unternehmen und dort in langen Schlangen stehen, um überhaupt Lebensmitteln zu kaufen. Und auch die Lebensmittelpreise schnellen in die Höhe.

Hotels und Gaststätten funktionieren in Tripolis nicht mehr: Die Wirte haben Angst vor Plünderern.

Auch die Situation in den Krankenhäusern wird kritisch. Es mangelt an Betten, Lebensmitteln und Medikamenten für Hunderte verletzter Angehöriger der Rebellentruppen.

Die Unzufriedenheit unter den Stadteinwohnern nimmt zu.

Kommentare   

 
0 #4 Guest 2011-08-31 07:34
zitiere Bohumil Rericha:
Ich verstehe nicht diese Welt. Auf der einen Seite unfassbarer Reichtum und auf der anderen, grosses Elend, Armut, Hunger, das geht doch nicht !!!

Das ist kein Widerspruch, sondern der Grund ! Wegen der Reichen gibt es die Armen. Seit der "Öffnung" gegenüber dem Westen, gab es viele Westgeschäfte und Bestechungen stiegen an. Gerade die Top-Leute im Osten wehrten sich gegen Demokratisierun gsbestrebungen durch insbesondere Saif al Islam al-Gaddafi - und haben sich offenbar zu einem Aufstand überreden lassen, um der NATO diesen Krieg zu ermöglichen.
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0 #3 Guest 2011-08-31 07:34
zitiere Bohumil Rericha:
Ich verstehe nicht diese Welt. Auf der einen Seite unfassbarer Reichtum und auf der anderen, grosses Elend, Armut, Hunger, das geht doch nicht !!!

Das ist kein Widerspruch, sondern der Grund ! Wegen der Reichen gibt es die Armen. Seit der "Öffnung" gegenüber dem Westen, gab es viele Westgeschäfte und Bestechungen stiegen an. Gerade die Top-Leute im Osten wehrten sich gegen Demokratisierun gsbestrebungen durch insbesondere Saif al Islam al-Gaddafi - und haben sich offenbar zu einem Aufstand überreden lassen, um der NATO diesen Krieg zu ermöglichen.
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0 #2 Guest 2011-08-29 11:04
Gut, der Krieg gegen Ghaddafí aber wie weiter ? In jedem Krieg leiden immer meistens unschuldige Menschen. Hundefutter als humanitäre Hilfe, das ist mehr als schrecklich. Ich verstehe nicht diese Welt. Auf der einen Seite unfassbarer Reichtum und auf der anderen, grosses Elend, Armut, Hunger, das geht doch nicht !!!
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+1 #1 Guest 2011-08-29 11:04
Gut, der Krieg gegen Ghaddafí aber wie weiter ? In jedem Krieg leiden immer meistens unschuldige Menschen. Hundefutter als humanitäre Hilfe, das ist mehr als schrecklich. Ich verstehe nicht diese Welt. Auf der einen Seite unfassbarer Reichtum und auf der anderen, grosses Elend, Armut, Hunger, das geht doch nicht !!!
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