Die Regierung der Aufständischen sei nicht auf „verfassungsmäßigem Weg an die Macht gekommen“ und werde deshalb auch nicht von der AU akzeptiert, betonte Zuma gestern nach seiner Rückkehr von einem AU-Gipfeltreffen in Addis Abeba. Afrika fordere eine „Übergangsregierung unter Einschluss aller Parteien“. Alle Parteien in Libyen, also auch die der Anhänger des bisherigen Machthabers Muammar al-Gaddafi, müssten bei der Bildung Unterdessen erwägt der Übergangsrat angesichts der angespannten Sicherheitslage im Land, für eine befristete Zeit Polizisten aus arabischen oder anderen muslimischen Staaten zu stationieren. Eine Hilfe durch westliche Sicherheitskräfte schloss der Vorsitzende des Rates, Mustafa Abdul Dschalil, am Samstag in Bengasi kategorisch aus.
Dschalil räumte ein, dass es derzeit keine gesicherten Informationen über den Aufenthaltsort des untergetauchten Diktators Muammar al-Gaddafi gebe.
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Sonntag, 28 August 2011 03:21
AU lehnt Anerkennung des Übergangsrats in Libyen ab
Bengasi/Kairo.28.08.2011 (APA/dpa/IRIB) – Die Afrikanische Union (AU) erkennt nach den Worten des südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma weiterhin den Nationalen Übergangsrat in Libyen nicht als rechtmäßige Regierung an.


