Samstag, 27 August 2011 12:18

Europäer konkurrieren um Kolonialisierung Libyens

Paris/London (ISNA) - Während mit dem Zerfall des Regimes von Muammar al-Gaddafi, die drei europäischen Länder, nämlich England, Italien und Frankreich, ihre Anstrengungen für ihren Einfluß bei der neuen libyschen Staatsordnung verdoppelt haben, scheint es, dass Frankreich das Interesse der neuen libyschen Herrscher gefunden hat.

Wie die ISNA unter Berufung auf die überregionale Zeitung al-Quds al-Arabi meldete, haben die europäischen Länder England, Italien und Frankreich mit dem Vormarsch der Revolutionäre und dem zunehmenden Zerfall des Gaddafi-Regimes begonnen, um die Präsenz in diesem Land zu konkurrieren.
Informierte französische Quellen haben beim Gespräch mit der saudi-arabischen Zeitung al-Riyadh bekannt gegeben, dass geplant ist, dass der französische Präsident Nicolas Sarkozy und der englische Premier David Cameron zu Beratungen mit den Verantworlichen des libyschen Nationalen Übergangsrates und zur Stärkung der Beziehungen mit der neuen Staatsordnung nach Libyen reisen.
Sarkozy will sowohl Tripolis als auch andere libysche Städte aufsuchen.

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