Sonntag, 20 März 2011 14:06

Taiwan: Radioaktive Substanzen in japanischer Erbsenladung entdeckt

Teheran (IRIB) - Ein Mitglied des taiwanischen Nuklearrates, das anonym bleiben wollte, hat von der Entdeckung radioaktiver Stoffe in einer japanischen Erbsenladung in seinem Land berichtet.
Allerdings sei die radioaktive Kontamination nicht in dem Ausmaß, dass sie die Gesundheit der Menschen gefährden könnte, gaben die Taiwanischen Behörden bekannt. Das ist das erste Mal, dass bei den nach Taiwan exportierten japanischen Ladungen radioaktive Strahlungen festgestellt werden. Unterdessen ist Japan weiterhin mit einer Nuklearkatastrophe konfrontiert, die durch das schwere Beben und den darauffolgenden Tsunami in der vergangenen Woche hervorgerufen wurde. Japanische Verantwortliche hatten zuvor schon mitgeteilt, sie hätten bei einigen Lebensmitteln wie Milch und Spinat, die aus Gebieten nahe des AKWs in Fukushima stammen, radioaktive Substanzen festgestellt.

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