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Mittwoch, 09 März 2011 05:57

Salehi: Volkserhebungen in Region dürfen nicht von USA beschlagnahmt werden

Teheran (Irna) -  Der iranische Außenminister  hat mit Hinweis auf die Bemühung der USA und einiger westlicher Staaten, die Revolutionen der Völker in der Nahostregion und Nordafrika in andere Bahnen zu lenken, gesagt: „Wir müssen darauf Acht geben, dass die Vorteile dieser Erhebungen nicht durch die USA beschlagnahmt werden.“

Laut Bericht der Irna hat Ali Akbar Salehi, der auf der Sitzung des Expertenrats eine Ansprache hielt auf die jüngsten Protestbewegungen in den Ländern mit muslimischer Bevölkerung hingewiesen und gesagt, dass kaum jemand dies vorausgesehen habe. Er bezeichnete das Streben nach dem Islam und nach Gerechtigkeit auf der einen Seite und die Gewalt und das Unrecht der Staatsführer dieser Länder auf der anderen Seite als die wichtigsten Faktoren.

Der iranische Außenminister sagte auch, dass die westlichen Länder versuchen, in diesem Zusammenhang ihre eigenen Ziele zu erreichen und fuhr fort: „In Tunesien und Ägypten war der Machteinfluss der USA so effektiv, dass er verhinderte, dass dieser Protest zur Revolution führte und in Libyen  sind die Anstrengungen noch erfolglos geblieben.“  

Salehi machte die Entscheidung  Irans hinsichtlich der Entwicklungen von dem Verhalten der neuen Regierungen gegenüber Iran abhängig. Er sagte aber gleichzeitig: „Auch wenn Iran an keiner dieser Bewegungen teilgenommen hat, ist er dennoch ein geeignetes Vorbild für sie gewesen und hat klug auf diese Bewegungen reagiert

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