Ahmadinedschad bezeichnete bei diesem Treffen den Respekt für die Unabhängigkeit der Völker als Grundlage für den Ausbau der bilateralen Beziehungen und sagte, es sind günstige Bedingungen für eine Zusammenarbeit zwischen Teheran und Berlin vorhanden.
Die Anerkennung der Unabhängigkeit der Völker sowie eine Zusammenarbeit gestützt auf Respekt und Gerechtigkeit gehören zu den Prinzipien, auf die sich Iran und Deutschland bei ihren Kooperationen stützen müssen, so Ahmadinedschad. Wie der iranische Präsident weiters sagte, begrüße Teheran Gespräche und Verhandlungen mit Regierungen und Völkern, die im Rahmen von Gerechtigkeit und gegenseitigem Respekt geführt werden.
Westerwelle verwies bei dieser Unterredung seinerseits auf die tiefen Beziehungen zwischen dem iranischen und dem deutschen Volk und sagte: „Berlin tritt für den Ausbau der beidseitigen Bindungen und Zusammenarbeit in internationalen Fragen ein.“
Laut dem Bundesaußenminister verfolge Berlin zudem Reformen in der UNO und dem Weltsicherheitsrat. „Afrika und Asien haben keine starke Präsenz in der UNO“, sagte Westerwelle und unterstrich die Notwendigkeit nach einer Beteiligung aller Staaten in diesen Organisationen. Laut dem deutschen Politiker seien die Probleme in der Welt allein durch eine Beteiligung aller Länder zu lösen.
Guido Westerwelle nahm gestern Abend auch an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem iranischen Präsidenten in Teheran teil, bei der er sich für die Verfolgung des Ausbaus der bilateralen Beziehungen sowie den Meinungsaustausch in Bezug auf Fragen der Region und internationale Angelegenheiten aussprach.
Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi und seine deutscher Amtskollege forderten ebenfalls eine Anhebung der Beziehungen zwischen Teheran und Berlin in verschiedenen Bereichen.
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Sonntag, 20 Februar 2011 05:55
Westerwelle bei iranischem Präsidenten
Teheran (IRIB) - Bundesaußenminister Guido Westerwelle ist gestern Abend in Teheran mit Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad zusammengetroffen.




Kommentare
Besatzungsrecht gültig sind und meines Wissens auch der Iran diesbezüglich beauftragt wurde, würde ich gerne den tatsächlichen Grund des Besuches erfahren.
Besatzungsrecht gültig sind und meines Wissens auch der Iran diesbezüglich beauftragt wurde, würde ich gerne den tatsächlichen Grund des Besuches erfahren.
Das kann nicht gerecht, nicht fair genannt werden.
Das kann nicht gerecht, nicht fair genannt werden.
Damit die islamische Region - die ja ebenfalls eine große Kultur/Weltmach t ist, auch im Sicherheitsrat vertreten ist.
Wäre das nicht gerecht, nicht fair?
Damit die islamische Region - die ja ebenfalls eine große Kultur/Weltmach t ist, auch im Sicherheitsrat vertreten ist.
Wäre das nicht gerecht, nicht fair?
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