„Das wäre eine echte Hiobsbotschaft für die Polizei, die nicht nur für die Schutzmaßnahmen zu sorgen hätte, sondern mit umfangreichen Protesten rechnen müsste“, sagte Verbandschef Rainer Wendt laut IRNA am Dienstag. Die Polizei wäre überfordert und es käme immer mehr zu Einschränkungen beim täglichen Dienst.
Wendt reagierte damit auf Überlegungen mehrerer deutscher Politiker, dem ägyptischen Präsidenten eine Ausreise nach Deutschland zu ermöglichen, sofern sich der 82-Jährige einer medizinischen Untersuchung unterziehen müsse. Hintergrund ist der Bericht einer US-Tageszeitung, wonach die US-Regierung erwäge, Mubarak über eine medizinische Behandlung in Deutschland außer Landes zu bringen.
Nach dem Volksaufstand in Ägypten ist es auch in einigen deutschen Städten zu Protestveranstaltungen und Demonstrationen gegen Mubarak gekommen, die in den nächsten Tagen noch größere Ausmaße annehmen sollen.
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Mittwoch, 09 Februar 2011 04:29
Polizei warnt vor Mubarak-Reise nach Deutschland
Berlin (IRNA) - Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) warnt davor, den ägyptischen Diktator Husni Mubarak unter dem Vorwand einer medizinischen Behandlung nach Deutschland ausreisen zu lassen.




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