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Donnerstag, 06 Januar 2011 03:28

Afghanistan: Drei ausländische Soldaten getötet

Afghanistan: Drei ausländische Soldaten getötet
Teheran/Saarbrücken (Press TV/afp/IRIB) - Drei ausländische Soldaten sind am Mittwoch bei Bombenexplosionen im Osten und Süden Afghanistans getötet worden.
Dem iranischen Fernsehsender Press TV zufolge wurden zwei ausländische Soldaten im Osten und einer im Süden von Afghanistan getötet. Damit hat sich die Zahl der gefallenen ausländischen Soldaten in Afghanistan seit Anfang 2011 auf sechs erhöht.
2010 war für die US-geführten Truppen mit 711 Toten das verlustreichste Jahr seit Beginn der Invasion in Afghanistan.
Im Süden Afghanistans demonstrierten aufgebrachte Afghanen gegen wahllose Angriffe der Nato-Truppen auf Zivilisten. Sie warfen der US-Armee vor, drei Zivilisten getötet zu haben. Hunderte Afghanen trugen am Mittwoch in der Stadt Ghazni die Leichen von drei Männern durch die Straßen, bevor sie sich in einer Moschee versammelten, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Sie riefen "Tod den USA" und forderten eine Entschuldigung der US-Armee.
Die internationale Afghanistan-Truppe ISAF steht im umkämpften Norden des Landes nach Ansicht von Regionalkommandeur Hans-Werner Fritz vor entscheidenden Wochen. "Ich glaube schon, dass wir uns einer Art Kulminationspunkt nähern", sagte der Bundeswehr-General der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Wir sind noch nicht an der Spitze angekommen." In den bevorstenenden Wochen und Monaten könne es "noch harte Gefechte geben", sagte Fritz.

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