Wie die Tageszeitung Kommersant am Donnerstag berichtet, handelt es sich um eine Sicherungspfändung im Rahmen eines Prozesses vor dem Obersten Gericht in Schweden. Die beschlagnahmten Gegenstände hätten einen geschätzten Wert von mindestens zwei Millionen Euro.
Sedelmayer hatte Anfang der 1990er Jahre 2,3 Millionen Dollar Investitionen in Sankt Petersburg verloren. 1998 gewann er ein Schiedsverfahren gegen Russland und versucht über Jahre, Schadenersatzforderungen in Höhe von fünf Millionen Euro umzusetzen.
Obwohl die meisten Versuche, russisches Staatseigentum beschlagnahmen zu lassen, scheiterten, konnte der Unternehmer jedoch einige Erfolge verbuchen: Ein Gericht in Köln ließ Russland gehörende Gebäude der ehemaligen sowjetischen Handelsvertretung versteigern. Im Dezember 2008 ging ein Teil des 15.000 m2 großen Gebäudekomplexes unter den Hammer und wurde vom russischen Staat für eine Million Euro ersteigert.
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Donnerstag, 14 Oktober 2010 07:53
Deutscher lässt angeblich russisches Staatseigentum in Schweden pfänden
Moskau/München(RIA Novosti/IRIB) - Der Münchner Unternehmer Franz Sedelmayer, der sich in einem jahrelangen Rechtsstreit mit Russland befindet, hat nach eigenen Angaben russisches Staatseigentum in Schweden pfänden lassen.



