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Dienstag, 07 September 2010 07:03

US-Blockade Kubas lässt nicht nach

US-Blockade Kubas lässt nicht nach
Moskau (RIA Novosti) - Die US-Politik gegenüber Kuba bleibt unverändert, die Blockade der Insel wird fortgesetzt.
Das sagte laut RIA Novosti die kubanische Vizeaußenministerin Ana Teresia Gonzalez Fraga in ihrer Stellungnahme zur Entscheidung der amerikanischen Behörden, das Handels- und Wirtschaftsembargo gegen Kuba zu verlängern.
Die USA verlängerten am vorigen Donnerstag das Handelsembargo gegen Kuba um ein Jahr. Wie US-Präsident Barack Obama in seinem Schreiben an die Außenministerin und das Finanzminister des Landes erläuterte, entspreche die Verlängerung des Embargos den nationalen Interessen der Vereinigten Staaten.
„Sie tun das jedes Jahr, was beweist, dass es keine realen Wandlungen in der Politik der Insel-Blockade gibt“, sagte Gonzalez in Moskau.
Ihre Erklärung wurde zum ersten offiziellen Kommentar aus Kuba, nachdem die Verlängerung des Embargos bekannt geworden war.
Gonzalez traf am Sonntagabend zu einem Arbeitsbesuch in Russland ein. Am Montag traf sie sich mit dem russischen Vizeaußenminister Sergej Rjabkow, dem Direktor des Departements Information und Presse im russischen Außenministerium, Andrej Nesterenko, und Vertretern  russischer Medien.
Die USA hatten 1961 Sanktionen gegen Kuba nach dem Scheitern der Operation zum Sturz der Regierung Fidel Castros verhängt.
Havanna betrachtet das Embargo als Akt des Genozids am kubanischen Volk.

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