Unter den Opfern sind auch sechs Mitglieder des somalischen Übergangsparlaments.
Die meisten Toten gab es bei einem Anschlag auf ein Hotel in der Nähe des Präsidentenpalastes.
Als Armeeangehörige verkleidete Shabaab-Kämpfer stürmten am Dienstag das Muna-Hotel und töteten 31 Menschen, darunter die Abgeordneten, die sich dort aufhielten. Die Kämpfe sind die schwersten seit Monaten in Somalia.
Die Aufständischen führen seit Montag eine neue Offensive gegen die AMISOM-Friedenstruppen der Afrikanischen Union (AU), die in dem ostafrikanischen Bürgerkriegsland stationiert sind. Die Shabaab-Miliz, die den Großteil von Mogadischu kontrolliert, hat den etwa 6000 Soldaten der AU in Somalia damit gedroht, ihnen den Todesstoß zu versetzen. Die al Shabaab-Kämpfer wollen die schwache, vom Westen gestützte Regierung des Präsidenten Sheikh Sharif Sheikh Ahmed vertreiben, die von AU-Truppen aus Uganda und Burundi beschützt wird.
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Dienstag, 24 August 2010 15:16
Al Shabaab übernahm die Verantwortung für den Anschlag in Mogadischu
Mogadischu (IRIB/APA) - Al Shbaab-Gruppe hat die Verantwortung für die Erstürmung des Mina-Hotels in der somalischen Hauptstadt, bei dem nach den jüngsten Angaben 60 Menschen ums Leben gekommen sind, übernommen.



