Montag, 16 August 2010 06:49

Über 2000 NATO-Soldaten in Afghanistan seit 2001 getötet

Kabul (AFP/IRIB) - Nach Angaben der unabhängigen Website icasualties.org starben seit dem Beginn des US-geführten Krieges gegen Afghanistan Ende 2001 insgesamt 2002 NATO-Soldaten, darunter 1226 US-Streitkräfte und 331 Soldaten des zweitgrößten Truppenstellers Großbritannien.
Laut dieser Website starben allein in diesem Jahr bislang 434 Soldaten der internationalen Schutztruppe ISAF, im bislang blutigsten Jahr 2009 waren es insgesamt 521. Für die US-Armee war der Juli 2010 mit 66 getöteten Soldaten der bislang blutigste Monat seit Beginn des Einsatzes. Derzeit sind am Hindukusch noch mehr als 140.000 ausländische Soldaten im Einsatz.
Die neue Afghanistan-Strategie von US-Präsident Barack Obama sieht den Beginn des Truppenabzugs für Juli 2011 vor. ISAF-Kommandeur David Petraeus sagte indes dem TV-Sender NBC, der angekündigte Beginn des Rückzugs sei ein "Prozess und kein Ereignis" und zudem "an bestimmte Bedingungen gebunden". Er betrachte dieses Datum daher nicht als zwingend. Der General würde nach eigener Aussage «ganz sicher» nicht davor zurückschrecken, von Obama eine Verschiebung des Abzugstermins zu fordern.
Bis Ende August sollen noch 30.000 zusätzliche US-Soldaten nach Afghanistan entsandt werden.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren