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Donnerstag, 03 Dezember 2015 20:10

Pressekonferenz Neue Friedenspolitik

Pressekonferenz Neue Friedenspolitik
Einladung zur Pressekonferenz   „Wege aus der Kriegslogik – für eine neue Friedenspolitik“22. Bundesweiter Friedensratschlag in der Universität Kassel   - 5./6. Dezember
 
·  Wissenschaftler und Friedensaktivisten aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland: Veranstalter erwarten bis zu 400 Teilnehmer
 
·  Pressekonferenz am Sonntag, 6.12.2015, 12 Uhr, Wilhelmshöher Allee 73
 
„Wege aus der Kriegslogik – für eine neue Friedenspolitik“ ist das Motto des 22. bundesweiten Friedensratschlags am 5. und 6. Dezember in der Universität Kassel. Wissenschaftler und Friedensaktivisten aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland diskutieren über Fluchtursachen wie Militärinterventionen und Waffenexporte sowie über friedliche Konfliktlösungen. Eingeladen haben die AG Friedensforschung, der Bundesausschuss Friedensratschlag und das Kasseler Friedensforum. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 400 Teilnehmenden.
 
„Keine deutsche Kriegsbeteiligung in Syrien!“
„Selten war unser Friedensratschlag so wichtig wie heute“, heißt es in der Einladung. Die Bundesregierung hat angekündigt, militärisch in Syrien eingreifen zu wollen – eine deutsche Kriegsbeteiligung wäre aus unserer Sicht unverantwortlich und diplomatisch katastrophal. Die westlich-russischen Beziehungen sind in einer tiefen Krise. Die großen Atommächte modernisieren ihre Atomwaffen. Stellvertreterkriege, wirtschaftliche Ausbeutung, Freihandel und Erderwärmung verursachen große Fluchtbewegungen. Da sind fundierte politische Analysen geboten. Dieser Aufgabe wollen wir uns beim Friedensratschlag stellen. Um einer Entwicklung Einhalt zu gebieten, welche die Welt erneut unter das Damoklesschwert absichtlicher oder versehentlicher Zerstörung bringt.
 
Vier Foren, rund 30 Workshops: Ideengeber für friedensbewegte Menschen
In vier Foren und etwa 30 Workshops diskutieren Wissenschaftler wie Matin Baraki, Erhard Crome, John Neelsen, Norman Paech, Werner Ruf und Peter Wahl, der Botschafter Ecuadors Jorge Jurado, der IG Metall-Bezirksleiter von Baden-Württemberg Roman Zitzelsberger, die PublizistInnen Karin Leukefeld und Eberhard Rondholz sowie eine Reihe Parteipolitiker und Fachexperten.
 
Der Friedensratschlag versteht sich mit seinen Arbeitsergebnissen als Brücke zwischen wissenschaftlicher Analyse und praktischem Engagement, als Ideengeber für friedensbewegte Menschen. Seine Friedenspolitischen Forderungen 2016 dienen der Entwicklung entsprechender Materialien der örtlichen und regionalen Initiativen.
 
 
Der Friedensratschlag beginnt am Samstag, 5.12., 12:00 Uhr mit folgenden Vorträgen:
 
•        Begrüßung und Eröffnung
Anne Rieger, Bundesausschuss Friedensratschlag
•        Die UNO – nach 70 Jahren ausgedient?
Prof. Dr. Norman Paech, Hamburg
•        NATO – Ukraine – Russland: Ein Konflikt ohne Ende?
Dr. Alexander Neu, Berlin/Bonn, MdB DIE LINKE
•        Ist ein gerechter Frieden in Nahost und Syrien machbar?
Karin Leukefeld, Berlin/Damaskus
 
 
Die Friedenspolitischen Forderungen 2016 möchten wir Ihnen gerne in einer Pressekonferenz vorstellen:
 
•        am Sonntag, 6.12.2015, 12:00 Uhr
•        in der Universität Kassel, Wilhelmshöher Allee 73
•        Raum: Bitte melden Sie sich an der Anmeldung in der Aula!
•        Teilnehmende:
o   Anne Rieger, Sprecherin Bundeausschuss Friedensratschlag
o   Frank Skischus, Sprecher Kasseler Friedensforum
 
 
Der Friedenspolitische Ratschlag
Seit 1994 treffen sich jährlich Anfang Dezember einige Hundert Friedensbewegte zu einem großen Kongress, dem Friedenspolitischen Ratschlag, in Kassel. Die Teilnehmer stehen für etwa 150 örtliche und regionale Friedensinitiativen sowie bundesweite Organisationen, die sich einer Politik für den Frieden verpflichtet sehen. Dabei erfolgt auch eine internationale Vernetzung mit Partnern aus Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien und den USA.
Der Friedenspolitische Ratschlag wird von der AG Friedensforschung in Zusammenarbeit mit dem Bundesausschuss Friedensratschlag veranstaltet und versteht sich als Konferenz mit Referenten aus Wissenschaft und Politik sowie friedenspolitisch Aktiven. Damit ist diese Veranstaltung eine Plattform zur Diskussion aktueller Analysen und der inhaltlichen Vorbereitung notwendiger Friedensaktionen.
Weitere Infos: www.friedensratschlag.de
 
 

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