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Dienstag, 01 Dezember 2015 04:37

Papst-Appell an Christen und Muslime: Einig gegen Gewalt

Papst-Appell an Christen und Muslime: Einig gegen Gewalt
Bangui (dpa/IRIB) - Papst Franziskus hat bei seinem Besuch einer Moschee in der Zentralafrikanischen Republik eine Abkehr von Hass und Gewalt gefordert.

"Wir Christen und Muslime sind Brüder und Schwestern und müssen uns gemeinsam für den Frieden einsetzen", sagte das Oberhaupt der Katholischen Kirche am Montag zum Abschluss seiner ersten Afrikareise durch Kenia, Uganda und die Zentralafrikanische Republik. Wer sagt, er glaube an Gott, müsse ein Mann oder eine Frau des Friedens sein. Vor dem Rückflug nach Rom zelebrierte er einen Gottesdienst vor Zehntausenden Gläubigen in dem Krisenstaat.

«Sagen wir gemeinsam Nein zum Hass, zur Rache, zur Gewalt, besonders zu jener, die im Namen einer Religion oder im Namen Gottes verübt wird! Gott ist Friede, Salam», sagte Franziskus, das arabische Wort für Frieden nutzend. 

Auch der Imam der Koudoukou-Moschee, Tidiani Moussa Naibi, forderte ein friedliches Miteinander der Religionen. Der gegenwärtige Konflikt werde nicht von Dauer sein, sondern sei nur ein schmerzhaftes Kapitel in der Geschichte des Landes. «Wir werden Frieden und Sicherheit erreichen, größer und gerechter als zuvor.» 

Seit Dezember 2013 ist die Zentralafrikanische Republik Schauplatz von Angriffen christlicher Milizen auf die muslimische Gruppe SELKA, die im März die Regierung stürzte.

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