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Freitag, 28 August 2015 15:05

Vier Verdächtige im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsdrama in Österreich festgenommen

In diesem ausgedienten Kühllaster wurden die Überreste der gefunden. Foto: dpa In diesem ausgedienten Kühllaster wurden die Überreste der gefunden. Foto: dpa
Wien(Medien/IRIB)- In dem an einer österreichischen Autobahn abgestellten Schlepperlastwagen sind 71 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befanden sich 59 Männer, acht Frauen und vier Kinder, darunter auch ein etwa einjähriges Mädchen.

Das teilte der Polizeichef des Burgenlandes, Hans Peter Dokozil, am Freitag bei einer Pressekonferenz mit.

Bei den Toten wurde ein syrisches Reisedokument gefunden. Daraus schließt die Polizei, dass es sich um eine syrische Flüchtlingsgruppe handelt. Ob es sich bei allen Opfern um Syrer handelt, ist aber noch nicht klar.

In Ungarn wurden vier Verdächtige festgenommen, darunter der Besitzer des Lastwagens und zwei Fahrer.

Der Kühllastwagen mit ungarischem Kennzeichen und dem Logo eines slowakischen Geflügelhändlers war am Donnerstag in einer Pannenbucht an der Autobahn 4 im Burgenland entdeckt worden. Aus dem Laster drang Leichengeruch, alarmierte Polizisten stießen nach dem Öffnen des Wagens auf einen Leichenberg.

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