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Donnerstag, 03 September 2015 03:51

Unicef: Konflikte im Nahen Osten hindern 13 Millionen Kinder am Schulbesuch

Fehlende Zukunftsperspektiven ihrer Kinder sind für viele Familien aus Krisengebieten ein Grund, ihre Heimat zu verlassen und Zuflucht in Europa zu suchen. Wegen der brutalen Konflikte gehen laut Unicef derzeit 13 Millionen Kinder nicht zur Schule. Fehlende Zukunftsperspektiven ihrer Kinder sind für viele Familien aus Krisengebieten ein Grund, ihre Heimat zu verlassen und Zuflucht in Europa zu suchen. Wegen der brutalen Konflikte gehen laut Unicef derzeit 13 Millionen Kinder nicht zur Schule.
Köln (dpa/IRIB ) - 13 Millionen Kinder gehen wegen der Konflikte im Nahen Osten und in Nordafrika laut Unicef derzeit nicht zur Schule.

Für die betroffenen Familien sei dies ein wichtiger Grund, die Krisengebiete zu verlassen und nach Europa zu flüchten, teilte das UN-Kinderhilfswerk UNICEF am Donnerstag in Köln mit. Allein in Syrien, dem Irak, Jemen und Libyen seien fast 9000 Schulen zerstört oder unbenutzbar geworden und Tausende Lehrer geflohen. Viele besorgte Eltern würden ihren Kindern den Unterrichtsbesuch wegen des gefährlichen Schulwegs verbieten.

«Nicht nur Schulen liegen in Trümmern, sondern auch die Träume und Zukunftsaussichten einer ganzen Generation von Schulkindern», erklärte der für den Nahen Osten und Nordafrika zuständige Unicef-Regionaldirektor Peter Salama anlässlich der Vorstellung des Bildungsnot-Berichts «Education Under Fire».

Auch in der Türkei, im Libanon, im Irak, in Jordanien und Ägypten hätten durchschnittlich 53 Prozent der syrischen Flüchtlingskinder im Schulalter keinen Zugang zu Bildung

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