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Mittwoch, 11 April 2012 16:59

Tsunamiwarnung nach Erdbeben vor Sumatra

Die Menschen liefen in Panik auf die Straßen Die Menschen liefen in Panik auf die Straßen
Sumatra (Press TV/dpa) - Vor der Küste Sumatras hat es heute zwei Erdbeben mit der Stärke 8,7 und 8,2 auf der Richterskala gegeben.

Das Pazifische Tsunamiwarnzentrum rief bereits nach dem ersten Erdstoß alle Länder rund um den Indischen Ozean auf, nach Anzeichen eines Tsunamis Ausschau zu halten. Beben dieser Stärke hätten das Potenzial, einen Tsunami mit großem Zerstörungspotenzial auszulösen.

Wissenschaftler rechnen nicht mit einer Katastrophe: So geht das Deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam nicht von einer starken Tsunami-Gefahr aus. Die Stärke des Bebens habe sich insgesamt schwächer entwickelt als zunächst befürchtet, sagte der Potsdamer Wissenschaftler Rainer Kind der Nachrichtenagentur dpa. Bei den Beben hätten sich die Erdplatten vor allem horizontal bewegt. "Dies hat sehr positive Folgen für die Tsunami-Gefahr", so Kind. "Wenn sich der Meeresboden nur horizontal bewegt, werden deutlich weniger Wassermassen in Bewegung gesetzt." Dadurch sei allenfalls mit einem geringen Tsunami zu rechnen.


 

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