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Samstag, 05 März 2016 17:13

50.000 Schülerinnen in der afghanischen Provinz Herat entbehren Schulbildung

Schulunterricht - notfalls auch ohne Schule, so wie in Nangahar (Afghanistan) - ist auch im 21. Jahrhundert noch nicht weltweit selbstverständlich. | Bildquelle: dpa Schulunterricht - notfalls auch ohne Schule, so wie in Nangahar (Afghanistan) - ist auch im 21. Jahrhundert noch nicht weltweit selbstverständlich. | Bildquelle: dpa
Herat (IRIB) - Laut dem Leiter des Amts für Bildung und Erziehung in der afghanischen Provinz Herat Abdolrazagh Ahmadi sind 50.000 Schülerinnen von der Schulbildung aufgrund Unsicherheit in dieser Provinz ausgeschlossen.

Die Bemühungen um die Widereröffnung dieser Schulen durch Stammesgroßen dauern an, so Ahmadi weiter.

Das Ministerium für Bildung und Erziehung Afghanistans teilte vergangene Woche mit, 700 Schulen wurden im ganzen Land aufgrund Unsicherheit geschlossen. Letztes Jahr wurden 400-500 Schulen aus diesem Grund geschlossen.

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