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Dienstag, 12 Januar 2016 17:11

Streik von über 38.000 englischen Assistenzärzten

Streik von über 38.000 englischen Assistenzärzten
London (Ärztezeitung/IRIB) - In England haben am Dienstag Zehntausende Assistenzärzte gestreikt: 4000 Operationen sowie tausende Check-ups und andere Konsultationen fielen durch den Arbeitskampf aus.

Press TV zufolge hat dieser 24-stündige Streik der Ärzte, der ab 8 Uhr Ortszeit begonnen hat, zur Ausweitung von Unruhen und Chaos in den Krankenhäusern des Landes geführt.

Der Streik ist der erste Arbeitskampf britischer Mediziner seit vielen Jahren und er markiert den Beginn einer neuen und schwierigen Phase britischer Gesundheitspolitik. Weitere Arbeitsniederlegungen sind bereits angekündigt.

Die Streiks von etwa 50.000 Assistenzärzten des staatlichen Gesundheitsdienstes (National Health Service, NHS) sorgten dafür, dass in vielen Kliniken nur noch Notfalloperationen und -behandlungen vorgenommen werden konnten.

Die Assistenzärzte streiken, weil sie bessere Arbeitsbedingungen - vornehmlich kürzere Arbeitszeiten und flexiblere Arbeitszeitverträge - fordern. Diese Forderungen werden vom Gesundheitsministerium abgelehnt. Es fehle das Geld, so das Ministerium.

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