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Samstag, 12 September 2015 16:40

Österreich: Verhalten von Ungarn gegenüber Flüchtlingen erinnert an Nazizeit

Werner Faymann und der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban / Bild: APA/HELMUT FOHRINGER Werner Faymann und der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban / Bild: APA/HELMUT FOHRINGER
Wien (IRIB/DAP) – Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann sieht sich durch den Umgang der ungarischen Behörden mit Flüchtlingen an die Nazizeit erinnert. 

 

"Orbán handelt unverantwortlich, wenn er jeden zum Wirtschaftsflüchtling erklärt. Er betreibt bewusst eine Politik der Abschreckung. Flüchtlinge in Züge zu stecken in dem Glauben, sie würden ganz woandershin fahren, weckt Erinnerungen an die dunkelste Zeit unseres Kontinents", sagte er in einem Interview mit dem deutschen Nachrichtenmagazin Der Spiegel.

Die ungarische Regierung wurde aufgrund ihrer Maßnahmen gegenüber den Flüchtlingen, wie der Anbringung von Stacheldrahtzäunen an der gemeinsamen Grenze mit Serbien, das Festhalten von mehr als 3.000 Flüchtlingen und der Verabschiedung eines Gesetzes zur Festnahme von Flüchtlingen, von ihren europäischen Partnern scharf kritisiert.

 

 

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