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Donnerstag, 25 Februar 2016 15:07

EU-Parlament fordert Waffenembargo für Saudi-Arabien

In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa: Krater nach einem Luftangriff der von Saudi-Arabien geführten Koalition © Mohammed Huwais/AFP/Getty Images In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa: Krater nach einem Luftangriff der von Saudi-Arabien geführten Koalition © Mohammed Huwais/AFP/Getty Images
Straßburg(irib/ ots.at)- Vor dem Hintergrund der Verbrechen der saudisch-geführten arabischen Militärallianz in Jemen hat das Europaparlament in seiner Plenarsitzung am Donnerstag mehrheitlich eine Resolution befürwortet, die die Europäische Union auffordert, ein Embargo über Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien zu verhängen.

Die von Saudi-Arabien geführte Militärintervention und die kriegerische Eskalation im Jemen haben bereits 7.000 Todesopfer gefordert. Die humanitäre Lage ist verheerend und die jemenitische Zivilbevölkerung in großer Bedrängnis. Das Blutvergießen muss endlich ein Ende nehmen“, fordert SPÖ-EU-Abgeordneter Eugen Freund. Dazu erklärt Barbara Lochbihler, außenpolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion und Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Europäischen Parlament:

„Wer dem saudischen Regime Waffen liefert, macht sich zum Komplizen von Kriegsverbrechen im Jemen. Seit langem schon bombardieren saudische Soldaten und ihre Verbündeten im Jemen auch Krankenhäuser, Schulen, Märkte, Häfen und Flüchtlingslager. Über die Hälfte der Todesopfer sind Zivilisten, die UN sprechen von 119 Völkerrechtsverletzungen durch Bombenabwürfe der von Saudi-Arabien geführten Koalition. Mit der Forderung nach einem Waffenembargo gegen Saudi-Arabien leistet das Europäische Parlament einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung des Völkerrechts

 

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