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Sonntag, 21 Februar 2016 18:26

Deutschland prüft Ausbildung tunesischer Soldaten im Kampf gegen IS-Terroristen

Tunesische Soldaten bei der Beerdigung eines Kameraden. (Foto: dpa) Tunesische Soldaten bei der Beerdigung eines Kameraden. (Foto: dpa)
Berlin (IRIB) - Berlin prüft die Entsendung von Bundeswehrsoldaten zur Ausbildung tunesischer Soldaten im Kampf gegen IS-Terroristen.

Der Bild am Sonntag zufolge werden am Donnerstag und Freitag Vertreter aus dem Verteidigungsministerium und dem Auswärtigen Amt mit den tunesischen Verantwortlichen über die Art der Unterstützung der Bundeswehr sprechen.

Die deutsche Bundesverteidigungsministerin, Ursula von der Leyen, sagte der Bild am Sonntag, IS-Terroristen bedrohen alle Länder in Nordafrika.

Jede Bemühung um die Unterstützung von Staaten wie Tunesien, die für Demokratie kämpfen, ist von großer Bedeutung, so von der Leyen.

Der deutschen Ministerin zufolge bedeutet die Errichtung eines Ausbildungslagers in Tunesien die Zusammenarbeit bei der Herrstellung von Stabilität in der Region.

Falls es Libyen, das ein Nachbarland Tunesiens ist, gelingen sollte eine Einheitsregierung zu bilden, dann können auch Sicherheitskräfte von diesen Ausbildungseinrichtuungen in Tunesien profotieren.

Deutsche Bundeswehrsoldaten sind an der internationalen Anti-IS-Koalition in Form von Bewaffnung und Ausbildung kurdischer Soldaten im Nordirak sowie Ausführung von Aufklärungsflügen mit Tornadojets über syrischem Luftraum beteiligt.

Tunesien erfuhr 2015 zwei Terroranschläge in seinen Touristengebieten wie z.B. in Sousse, eine Hafenstadt am Mittelmeer und im Nationalmuseum von Bardo im Stadtzentrum von Tunis, wobei insgesamt 60 Menschen ums Leben kamen. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) übernahm die Verantwortung für diese Anschläge.

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