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Sonntag, 21 Februar 2016 13:41

10 Israelis wegen Teilnahme an propalästinensischer Kundgebung festgenommen

10 Israelis wegen Teilnahme an propalästinensischer Kundgebung festgenommen
Al-Khalil/Hebron (Press TV) - Israelische Streitkräfte haben am Samstag zehn Israelis wegen der Teilnahme an einer Kundgebung anlässlich des 22. Jahrestages des Massakers der Ibrahimi-Moschee in der Stadt Al-Khalil (Hebron) im besetzten Westjordanland festgenommen.

Rund 200 Demonstranten, die meisten Palästinenser, zogen gestern durch die Straßen von Al-Khalil, um jenes Massakers zu gedenken.

Berichten zufolge griffen die israelischen Sicherheitskräfte Demonstranten an, um sie zu zerstreuen, nachdem einige der Demonstrationsteilnehmer sie mit Steinen bewarfen.

In den frühen Morgenstunden des 25. Februars 1994 eröffnete der israelische Siedler Baruch Kappel Goldstein in der Ibrahimi-Moschee in Al-Khalil (Hebron) das Feuer auf die dort betenden Palästinenser. 29 Palästinenser kamen ums Leben und 150 weitere wurden verletzt. Goldstein war ein fundamentalistisch gesinnter Anhänger einer rassistischen Gruppe, die der Meinung ist, dass alle Palästinenser aus "Groß-Israel" vertrieben werden müssten.

Seit einigen Monaten haben sich die Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und Israelis in Al-Khalil und einigen weiteren Städten des Westjordanlandes und des Gazastreifens eskaliert.

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