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Samstag, 13 Februar 2016 14:04

Italien: Bodenoffensive in Syrien ist keine Lösung

Paolo Gentilon Paolo Gentilon
München (IRIB) - Der italienische Außenminister hat am Freitag unterstrichen, dass sein Land nicht beabsichtigt, Bodentruppen nach Syrien zu entsenden.

Paolo Gentilon sagte gestern am Rande der Sicherheitskonferenz in München, dass Italien die Entscheidung der anderen Länder respektiere und die Idee einiger Länder, Spezialtruppen zu entsenden, ihre eigene Entscheidung sei. "Aber Italien wird keine solchen Entscheidungen treffen.", so Gentilon. "Rom ist der Ansicht, dass die Lösung der Syrien-Krise nicht die militärischen Einsätze sind." Gentilon wies auf die Vereinbarung der "Internationalen Unterstützungsgruppe für Syrien" bezüglich Einstellung der Konflikte in diesem kriegsbetroffenen Land hin und sagte: "Angesichts der Präsenz der Terrororganisationen "Islamischer Staat" und Al-Nusra, wissen alle, dass die Erreichung einer Feuerpause nicht möglich ist." Er fuhr fort: "Das größte Problem ist, dass bisher die wahren Terroristen, gegen die gekämpft wird, nicht von den syrischen Kämpfern, mit denen Waffenruhe vereinbart werden muss, unterschieden werden konnten."

17 Mitgliedsländer der International Syria Support Group (ISSG) haben sich am Freitag bei der Münchner Sicherheitskonferenz auf einen Waffenstillstand in Syrien geeinigt.

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