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Mittwoch, 10 Februar 2016 15:16

Syrienkrise: Opposition stellt doch Bedingungen für Teilnahme an Friedensgesprächen

Salim al-Muslat Salim al-Muslat
London(IRIB/Reuters)- Die von Saudi-Arabien unterstützte syrische Opposition stellt nun doch Vorbedingungen für eine Teilnahme an weiteren Friedensgesprächen in diesem Monat.

Man werde sich daran beteiligen, wenn die russischen Luftangriffe beendet würden und die Bevölkerung in von ihr kontrollierten Gebieten Hilfslieferungen erhielten, sagte der Sprecher der Gruppe, Salim al-Muslat, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Zuvor hatte er noch gesagt: "Wir haben keine Vorbedingungen." Man verlange nur die Umsetzung einer Resolution des UNO-Sicherheitsrates.

Bereits am Donnerstag(morgen) beraten in München die Außenminister der Staaten, die die Gespräche im Herbst auf den Weg gebracht hatten, über einen Ausweg aus der Lage.

Nach Angaben des deutschen Auswärtigen Amtes werden Vertreter aus Deutschland, Russland, den USA und vielen weiteren Staaten daran teilnehmen.

Sie werden über die Umsetzung der Wiener Prinzipien und der UN-Sicherheitsratsresolution 2254 sowie über die Fortsetzung der Genfer Friedensgespräche beraten.

Am Mittwoch erörterte der russische Außenminister Sergej Lawrow mit seinem US-Amtskollegen John Kerry am Telefon die Vorbereitungen auf das bevorstehende Treffen zu Syrien. „Beide Minister waren sich über die Notwendigkeit einig, schnellstens einen Waffenstillstand zu erreichen und alle blockierten Ortschaften für humanitäre Güter zu öffnen“, teilte das russische Außenministerium mit.

 

 

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