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Dienstag, 09 Februar 2016 06:59

Russland kritisiert Stellungnahme Ban Ki-moons zu Syrien-Friedensgesprächen

Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
Moskau (IRIB/IRNA) - Das russische Außenministerium hat die Äußerungen von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kritisiert, der Moskau für die Aussetzung der Genfer Syrien-Gespräche verantwortlich gemacht hatte.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa, klagte in einer am Montag veröffentlichten Erklärung über den Mangel an Objektivität in Ban Ki-moons Anschuldigungen gegen Moskau. Sie sagte: "Eine Reihe von ausländischen Medien hat eine Kampagne gegen die Anti-Terror-Operationen Russlands in Syrien gestartet und die Wahrheiten darüber verzerrt. Es ist festzustellen, dass sich auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, gewollt oder ungewollt, an dieser Kampagne beteiligt. "

Sacharowa fügte hinzu: "Wir sind immer davon ausgegangen und sind immer noch der Ansicht, dass die Kommentare und Äußerungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, als ranghöchster Person dieser Weltorganisation, im Einklang mit seinem Status immer objektiv und unparteiisch sein sollten. Das war aber dieses Mal nicht der Fall."

Laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums besteht das Ziel der russischen Luftoperationen in Syrien im Kampf gegen terroristische Gruppen. "Die Ergebnisse dieser Einstäze werden regelmäßig und transparent vom russischen Verteidigungsministerium bekanntgegeben", betontete Sacharowa.

In seiner Rede auf der Geberkonferenz für Syrien in London und auch in seinem jüngsten Interview mit der Financial Times, machte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Russland für die Aussetzung der Genfer Syrien-Gespräche sowie die Verschlechterung der humanitären Lage in diesem Land verantwortlich.

 

 

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