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Sonntag, 31 Januar 2016 03:52

Das "Hohe Verhandlungskomitee" wird doch an Syrien-Friedensgesprächen in Genf teilnehmen

Das "Hohe Verhandlungskomitee" wird doch an Syrien-Friedensgesprächen in Genf teilnehmen
Genf(irib/afp)- Die syrische Opposition will nun doch zu den Friedensgesprächen nach Genf reisen. Das hat das so genannte „Hohe Verhandlungskomitee“ entschieden, ein Zusammenschluss der Oppositionsgruppen. Eine Delegation der Oppositionellen wird am Samstag(heute) dazu stößen.

Die Entscheidung ist international begrüßt worden.

US-Außenminister Kerry äußerte sich bei einem Besuch im kanadischen Québeck erfreut. Er sagte zudem, sein Land erwarte von allen Teilnehmern, dass sie ihren guten Willen unter Beweis stellten und rasch zu Fortschritten kämen.

Auch die Regierungen Frankreichs und Saudi-Arabiens begrüßten die Kehrtwende des sogenannten Höheren Verhandlungskomitees.

Bisher waren nur Vertreter der syrischen Regierung in Genf angekommen. Die Opposition hatte ihre Teilnahme an den Gesprächen an Bedingungen geknüpft. Sie verlangt vor den Verhandlungen einen Stopp der Angriffe auf Zivilisten, ein Ende der Blockaden syrischer Städte sowie weitere Hilfslieferungen.

Der UNO-Sondergesandte für Syrien, de Mistura, geht davon aus, dass das Höhere Verhandlungskomitee morgen zu den Verhandlungen stößt. Die Syrien-Friedenskonferenz hatte gestern begonnen.

Der ausgehandelte Fahrplan der internationalen Gemeinschaft sieht vor, dass eine Übergangsregierung gebildet und eine Verfassung ausgearbeitet wird. Innerhalb von 18 Monaten soll es freie Wahlen unter Aufsicht der Vereinten Nationen geben.

 

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