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Freitag, 11 Dezember 2015 14:02

Erdogan bleibt hartnäckig/ türkische Soldaten sollen Ausbildung für Peschmerga leisten

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan
Ankara/Bagdad(AFP/IRIB)- Der Irak hatte der Türkei zuletzt ein Ultimatum gestellt. Erdogan sollte mehrere hundert Soldaten aus Baschika abziehen. Erdogan bleibt davon unbeeindruckt.  Nun betonte er erneut, dass er bei seiner Entscheidung bleibt.

 

Trotz der Empörung in Bagdad hält die Türkei an der Stationierung ihrer Soldaten im Nordirak fest. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte bei einer Pressekonferenz in Ankara, ein Abzug der Soldaten komme "nicht in Frage". Sie würden nur "Ausbildung" für kurdische Peschmerga-Kämpfer leisten, versicherte Erdogan. Die Zahl der türkischen Soldaten werde entsprechend der Ausbildungserfordernisse "erhöht oder verringert".

Die Türkei hatte in der vergangenen Woche mehrere hundert Soldaten sowie mehr als 20 Panzer in Baschika nördlich der Stadt Mosul im Nordirak stationiert; Mosul wird von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) kontrolliert. Nach türkischen Angaben sollen dort neben kurdischen Peschmerga auch sunnitische Anti-IS-Kämpfer aus dem Irak ausgebildet werden.

Die irakische Zentralregierung hatte wütend auf die Stationierung der türkischen Soldaten reagiert. Dies sei ohne Zustimmung Bagdads erfolgt und sei eine Verletzung der staatlichen Souveränität des Iraks. Bagdad stellte der Türkei ein Ultimatum zum Truppenabzug, das aber ohne ein Einlenken Ankaras verstrich.

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