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Freitag, 11 Dezember 2015 06:34

Die von Saudi-Arabien angeführte Koalition bombardiert Schulen im Jemen

Zerstörtes Haus in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa nach einem Angriff der saudischen Militärallianz: Laut Amnesty International sind bei saudischen Lufschlägen auch Schulen gezielt angegriffen worden. (Archivbild) Zerstörtes Haus in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa nach einem Angriff der saudischen Militärallianz: Laut Amnesty International sind bei saudischen Lufschlägen auch Schulen gezielt angegriffen worden. (Archivbild)
London (AFP/IRIB) - Amnesty International gab am Freitag in einem Bericht bekannt, dass die von Saudi-Arabien angeführte Koalition internationales Recht verletzt indem sie im Jemen Schulen bombardiert und auf diese Weise tausenden jemenitischen Kindern Bildungsmöglichkeiten vorenthält.

In diesem Bericht unter dem Titel „Unsere Kinder werden bombardiert“ fordert die Organisation alle Staaten, die die von Saudi-Arabien angeführte Militärallianz mit Waffen versorgen, dazu auf, ab sofort alle Waffenlieferungen einzustellen, „die für Verstöße gegen internationales Recht genutzt werden“.

Laut AI wurden bei fünf Luftanschlägen auf Schulen zwischen August und Oktober 2015 fünf Zivilisten getötet und 14 weitere - darunter vier Kinder - verletzt. In manchen Fallen seien Schulen mehr als einmal bombardiert worden, was bestätige, dass diese Angriffe absichtlich gewesen seien.

Durch die Beschädigung und Zerstörung von Schulen wird der Ausbildungsprozess von über 6500 Kindern in den jemenitischen Provinzen Haddscha, al-Hudaida und Sanaa schwer beeinträchtigt. UNO-Statistiken zufolge wurden seit Beginn der Luftangriffe Saudi-Arabiens und seiner Verbündeten bisher 5700 Menschen getötet und circa 25000 verletzt.

 

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