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Dienstag, 17 November 2015 06:01

Hollande bekräftigt Zusammenarbeit mit Iran und weiteren Golfstaaten im Kampf gegen Terror

Frankreichs Präsident François Frankreichs Präsident François
Paris (IRIB/IRNA) – Der französische Präsident Francois Hollande hat nach den Anschlägen von Paris eine breite Allianz im Kampf gegen die sogenannte Terrorgruppe Islamischer Staat gefordert.

"Wir arbeiten mit allen Staaten, darunter Iran, die Türkei und die Golfstaaten, im Kampf gegen den Terror zusammen", sagte Hollande  am Montag auf einer gemeinsamen Sitzung der französischen Nationalversammlung und des Senats im Schloss Versailles.

Die Vernichtung des IS in Syrien sei eine Aufgabe der internationalen Gemeinschaft, sagte Hollande. Er werde den UNO-Sicherheitsrat anrufen und mit US-Präsident Obama und Russlands Staatschef Putin über eine gemeinsame Strategie in Syrien beraten.

Der französische Präsident rief die Abgeordneten auf, den Ausnahmezustand in Frankreich auf drei Monate zu verlängern. Einen entsprechenden Gesetzentwurf werde er bereits am Mittwoch dem Parlament vorlegen. Nach der Anschlagsserie in Paris, in der Nacht von Freitag auf Samstag, mit mindestens 132 Todesopfern verhängte Hollande den Ausnahmezustand, dessen Verlängerung vom Parlament gebilligt werden soll. 

Ferner schlug Hollande vor, die Verfassung zu ändern, um den Terrorismus besser bekämpfen zu können. 

In seiner Rede machte der französische Präsident auch Angaben über die militärischen Aktionen seines Landes in Syrien sowie die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen in Frankreich nach den Anschlägen.   

 

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