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Donnerstag, 08 Oktober 2015 13:19

Nach Pentagon kritisiert nun Nato das russische Militärengagement in Syrien

Nach Pentagon kritisiert nun Nato das russische Militärengagement in Syrien
Brüssel (euronews/IRIB)- Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat heute zu Beginn des Nato-Verteidigungsmister-Treffens in Brüssel die Militäroperationen Russlands in Syrien als besorgniserregend bezeichnet.
Seine Sorge sei, dass die Russen ihre Angriffe nicht hauptsächlich gegen die Terrormiliz IS richteten - sondern gegen andere syrische Oppositionsgruppen, kritisierte Stoltenberg. Gestern hatte der US-Verteidigungsminister Ashton Carter die Strategie Russlands in Syrien scharf kritisiert. “Wir halten die russische Strategie für falsch. Sie treffen Ziele, die mit dem IS nichts zu tun haben, auch wenn Russland das Gegenteil behauptet. Deshalb haben wir an einer Kooperation mit Russland kein Interesse, da die Russen eine fehlgeleitete Strategie verfolgen.” Eine Woche nach Beginn der russischen Luftangriffe haben die Russen erstmals Stellungen der Terrormiliz IS in Syrien vom Kaspischen Meer aus angegriffen. Die Marschflugkörper legten eine Strecke von 1500 Kilometern zurück. Mehrere Kreuzer hätten 11 Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mit 26 Raketen bombardiert, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu heute bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin in Sotschi.

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