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Mittwoch, 07 Oktober 2015 06:04

Amnesty International fordert Waffen-Boykott für saudisch-geführte Militärkoalition

Die jemenitische Hauptstadt Sanaa nach den saudischen Luftangriffen © Mohamed Al-Sayaghi/Reuters  (Archivbild) Die jemenitische Hauptstadt Sanaa nach den saudischen Luftangriffen © Mohamed Al-Sayaghi/Reuters (Archivbild)
London (IRIB/ AFP) – Angesichts des massiven Kriegsverbrechens im Jemen hat die Menschenrechtsorganisation(ai)  in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung zur Aussetzung von Waffenlieferungen an die arabische Militärkoalition aufgerufen. 
Weiterhin forderte die in London ansässige ai  unabhängige Untersuchungen bezüglich der Verletzung von Menschenrechten durch diese Koalition, wozu die arabischen Verbündeten der USA, wie  Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate,  gehören. Amnesty-International-Expertin für KrisengebieteDonatella Rivera , sagte dazu: Die jüngsten IS-Berichte enthalten  mehrere Beweise über die illegalen Angriffe der von Saudis angeführten  Koalition, von denen einige klare Kriegsverbrechen sind. Die USA und die anderen Länder, die Waffen an die Mitgliedsländer dieser Koalition liefern, müssen  sichergehen, dass diese Waffen, die sie liefern, für die  Verletzung von Menschenrechten  eingestzt werden. In diesem Bericht wurden dreizehn Fälle von  Luftangriffen auf Saada Untersucht, bei denen „illegale Streubomben“ eingesetzt wurden und 100 Zivilisten, darunter auch 59 Kinder, ums Leben kamen.

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