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Donnerstag, 10 September 2015 16:54

Israel weist Entschädigungsforderung nach Anschlag auf Kirche zurück

Israel weist Entschädigungsforderung nach Anschlag auf Kirche zurück
Tel Aviv (ORF/IRIB) - Der israelische Entschädigungsfonds für Opfer von Terroranschlägen hat den Antrag einer katholischen Pilgerstätte zurückgewiesen, den bei einem Brandanschlag israelischer Extremisten entstandenen Schaden zu erstatten.

 

„Wir können die Summe nicht erstatten, weil wir gesetzlich gehalten sind, nur Terroropfer im Rahmen des israelisch-palästinensischen Konflikts oder von Kriegsfolgen zu entschädigen“, sagte die Sprecherin des Fonds, Idit Lev-Serahia, heute auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Bei dem Anschlag auf die Brotvermehrungskirche gehe es aber um religiös motivierte Täter, sagte sie.

Israelische Extremisten hatten am 18. Juni einen Brandanschlag auf die Kirche im Norden des besetzten Palästina verübt. Dabei erlitten eine ehrenamtliche Mitarbeiterin aus Deutschland und ein ebenfalls aus Deutschland stammender Benediktiner, die sich in dem Gebäude befanden, eine leichte Rauchvergiftung. Die Kirche wurde schwer beschädigt.

 

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