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Donnerstag, 26 März 2015 05:34

Mehere Tote bei saudischen Luftangriffen auf Jemen

Saudi-Arabische Kampfjets (Archivbild): Golfstaaten kündigen "Kampf mit allen Mitteln" an Saudi-Arabische Kampfjets (Archivbild): Golfstaaten kündigen "Kampf mit allen Mitteln" an
Sanaa (IRIB) – Eine Anzahl jemenitischer Staatsbürger ist bei saudischen  Luftangriffen   getötet worden.
Bei einem Luftangriff der saudischen Kampfflugzeuge am Donnerstagmorgen auf die Region Bani Havat, im Norden von Sanaa,  sind einige  Zivilisten getötet und verletzt worden. Ein weiterer Angriff der saudischen Luftwaffe auf den Luftstützpunkt al-And in Aden, im Süden Jemens, wurden einige Houthi-Anführer getötet. Saudi-Arabiens Botschafter in den USA bestätigte Militäreinsatz im Jemen. Die Mission diene dazu, „die legitime Regierung zu verteidigen“, sagte Adel al-Dschubeir gestern (Ortszeit) in Washington. Ihm zufolge haben sich zehn Staaten zusammengeschlossen, "um mit allen Mitteln die rechtmäßige Regierung des Jemens zu schützen und zu verteidigen". Wenige Stunden zuvor war Jemens Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi aus seinem letzten Zufluchtsort in Aden geflohen. Offenbar machte er sich per Schiff auf den Weg nach Dschibuti. Der Vorsitzende des politischen Rats der jemenitischen Ansarollah-Bewegung, Salah al-Samad, teilte mit, als  die Reaktion auf den militärischen Übergriff Saudi-Arabiens behalte sich die Bewegegung  alle Optionen vor. In den vergangenen Wochen hatte sich der Konflikt im Jemen zwischen den Anhänger des geflüchteten jemenitischen Präsidenten, Abd Rabbo Mansur Hadi, und den schiitischen Houthi-Kämpfern dramatisch zugespitzt. Sie kontrollieren mittlerweile die Hauptstadt Sanaa und waren gestern weiter auf Aden im Süden des Landes vorgerückt.

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