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Montag, 04 August 2014 15:32

Libanon: Kämpfe zwischen Armee und Extremisten dauern an

extremistische Rebellen fahren am Samstag durch die libanesische Stadt Arsal, einige davon als Polizisten getarnt. extremistische Rebellen fahren am Samstag durch die libanesische Stadt Arsal, einige davon als Polizisten getarnt.
Beirut (orf/IRIB) - Die libanesische Armee zieht an der syrischen Grenze Truppen im Kampf gegen extremistische Rebellen zusammen.
Wie aus Militärkreisen verlautete, soll mit Hilfe zusätzlicher Soldaten der Militäreinsatz „so bald wie möglich“ zum Abschluss gebracht werden.

Libanesische Streitkräfte liefern sich in der Nähe der Ortschaft Arsal seit Samstag heftige Gefechte mit Anhängern der Al-Kaida-nahen Al-Nusra-Front. Am Montag sollen dabei laut der offiziellen libanesischen Nachrichtenagentur NNA drei Kinder getötet worden sein. Die libanesische Armee wirft den extremistischen Rebellen vor, syrische Flüchtlingslager im Libanon in „Terrorzentren“ zu verwandeln. Nach Angaben der syrischen oppositionsnahen Menschenrechtsbeobachter flog auch die syrische Luftwaffe Angriffe auf die Rebellen im Grenzgebiet.

Syriens Regierung sagte den libanesischen Streitkräften ihre Unterstützung im Kampf gegen die „Terroristen“ zu. Damaskus verurteile die „Verbrechen und terroristischen Angriffe“ der Extremisten im Nachbarland, sagte ein Vertreter des Außenministeriums der Nachrichtenagentur SANA. Nach Angaben eines Rotkreuz-Mitarbeiters wurden durch die Kämpfe Tausende Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.     

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