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Donnerstag, 10 Juli 2014 07:00

Journalisten unter Beschuss der israelischen Armee

Journalisten unter Beschuss der israelischen Armee
Berlin (dpa/IRIB) – Bei der jüngsten Offensive Israels gegen den Gazastreifen sind Journalisten laut der Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) zunehmend dem Beschuss der israelischen Armee ausgesetzt.

Andere würden willkürlich festgenommen, ihre Ausrüstung werde zerstört oder beschlagnahmt, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten ROG-Bericht über die Lage der Medien in den Palästinensergebieten.

Dem Bericht zufolge wurden Mitarbeiter des Fernsehsenders Filastin Al-Joum verletzt, als sie am vergangenen Samstag im östliche Teil von Al-Quds (Jerusalem) unter Beschuss der israelischen Armee gerieten. Am gleichen Tag wurde demnach ein Korrespondent des Hamas-Fernsehsenders Al-Aksa TV festgenommen.

Journalisten seien durch Schüsse von Israels Sicherheitskräften verletzt worden, als sie am 2. Juli in Shoafat in Al-Quds über Demonstrationen nach dem Mord an einem jungen Palästinenser berichteten. «Journalisten sind keine Konfliktparteien und müssen bei Militäreinsätzen ebenso geschützt werden wie alle anderen Zivilisten», sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. Israels Armee müsse sicherstellen, dass Journalisten ohne Angst berichten können.

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