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Dienstag, 24 Juni 2014 05:59

Uno kritisiert Urteile in Ägypten

Die Al-Dschasira-Journalisten Peter Greste, Mohamed Fahmy und Baher Mohamed (von links) wurden zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. (Quelle: Reuters) Die Al-Dschasira-Journalisten Peter Greste, Mohamed Fahmy und Baher Mohamed (von links) wurden zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. (Quelle: Reuters)
New York (IRIB/AFP) - Der US-Generalsekretär Ban Ki Moon hat am Montag die jüngsten juristischen Beschlüsse über   Todesurteile gegen 183 Menschen sowie Haftstrafen   für Al-Dschasira-Journalisten  kritisiert.
Offensichtlich bestehe kein Zweifel daran, dass bei diesen Urteilen die essentiellen Grundsätze der gerechten Gerichtsverhandlung nicht eingehalten wurden. Das sagte der Sprecher von Ban Ki Moon Stephane Dujarric. Ban Ki Moon sei der Ansicht, dass die Beteiligung an friedlichen Protesten oder die Kritik  an der Regierung keinen Grund für Haftstrafen und juristische Verfolgung darstellen.

Die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte Navi Pillay bezeichnete ebenfalls am Montag den Massenprozess in Ägypten, bei dem bislang über 220 Todesurteile gefällt worden sind, als „lächerliche Schau“. Navi Pillay hat die Urteile gegen mehrere Al-Dschasira-Journalisten in Ägypten scharf kritisiert. Sie sei «schockiert und sehr beunruhigt» über 7 bis 10 Jahre Haftstrafen für drei Al-Dschasira-Journalisten wegen der vermeintlichen Unterstützung für die  Muslimbrüder und  den abgesetzten ägyptischen Präsidenten Mohammad Mursi.


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