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Mittwoch, 14 Mai 2014 19:32

Türkei: Polizei ging gewaltsam gegen Demonstanten vor

Die Polizei ging in Ankara und Istanbul mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Demonstranten vor. Foto: dpa Die Polizei ging in Ankara und Istanbul mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Demonstranten vor. Foto: dpa
Ankara(dtn/IRIB)- Die türkische Polizei ist am Nachmittag mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Studenten vorgegangen, die zum Energieministerium in Ankara marschieren wollten.

In Istanbul wurden die  Demonstranten  daran gehindert, weiter in Richtung des zentralen Taksim-Platzes vorzudringen. In Sprechchören forderten sie den Rücktritt der Regierung. Einige hielten Plakate in die Höhe, auf denen in Anspielung auf die zahlreichen Toten stand: "Kein Unfall - Mord". Auch Gewerkschaften hatten von Massenmord in der Zeche gesprochen.

Im Zentrum Somas gingen Polizisten ebenfalls mit Tränengas und Wasserwerfer gegen Demonstranten vor. Diese bezeichneten Erdogan als Mörder und Dieb und warfen Steine auf die Sicherheitskräfte. Die Polizei stellte Zäune auf und bewachte ein Krankenhaus, um den Zugang zu verletzten Bergleuten zu beschränken.

Die jungen Leute wollten ihrem Unmut über das Grubenunglück in Soma Luft machen. Mittlerweile sind hier mindestens 245 Tote zu beklagen.

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